Weiterbildung Komplementäre Pflege gemäß § 64 GuKG

190120 | Weiterbildung Komplementäre Pflege im Schloß Puchberg Wels


Informationen

Termine:

Modul I:
04. - 06.03.2019
Modul II:
01. - 03.04.2019
Modul III

06. - 08.05.2019

Modul IV

07. - 09.10.2019

Modul V

04. - 06.11.2019

Modul VI 09. - 11.12.2019
Praktikumstage 19. - 22.09.2019

 

Theorie:  140 Stunden, aufgeteilt auf 6 Theorieblöcke zu je 3 Tagen.

 

Praktikum und Praktikumsort:

32 Stunden fachpraktische Übungen im Rahmen einer Exkursion mit der Möglichkeit zur Erprobung der erlernten Methoden.

Selbstversorgerhaus Höllwart Goldegg, Böndlsee

 

 

Kosten:

€ 3.490,00 (inkl. 20% MwSt.)

Teilzahlungen können individuell vereinbart werden.

 

In den Kosten sind enthalten:

Pausengetränke vormittag/nachmittag und Unterlagen

 

Veranstaltungsort:

Bildungshaus Schloss Puchberg, 4600 Wels, Puchberg 1

 

Kursleitung: Bärbl Buchmayr

 

Organisatorische Leitung: Svetlana Geyrhofer, BA

 

Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend im Ausmaß von 172 Stunden.

Worum geht´s?

Nach Absolvierung der Weiterbildung sollen die Handlungskompetenzen der unten genannten Zielgruppen im Bereich der komplementären Pflegemethoden gestärkt sein und ein fundiertes vertieftes Wissen zu komplementären Methoden vorhanden sein.

 

Die AbsolventInnen sind mit Abschluss der Weiterbildung in der Lage Wickel und Kompressen fachgerecht anzuwenden, aromapflegerische Anwendung durchzuführen, Heilpflanzen korrekt einzusetzen und Nahrungsmittel in der Gesundheitsförderung zu nutzen. Sie kennen den rechtlichen Rahmen des Aufgabenfeldes, können Beratungskonzepte zielgruppenspezifisch einsetzen und lesen und bewerten Fachliteratur im Sinne des Nutzens für Ihre KlientInnen.

Zielgruppe:

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, diplomierte psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Diplomierte Kinderkrankenpflegepersonen.

 

Tätigkeitsfelder der AbsolventInnen der Weiterbildung sind unter anderem in Krankenanstalten, Langzeitpflegeeinrichtungen, Mobilen Pflegediensten und sonstige Gesundheitseinrichtungen.

 

Abschluss:

Erstellen einer Portfoliomappe, Präsentation ausgewählter Beispiele aus der Portfoliomappe, Prüfung zu den Inhalten aus den Bereichen Wickel und Kompressen; Aromapflege, Anwendung von Heilpflanzen in der Gesundheits- und Krankenpflege und Naturheilkundliche Verfahren

 

 

 

 


Zielgruppe der Weiterbildung:

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, diplomierte psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Diplomierte Kinderkrankenpflegepersonen

 


Inhalte der Weiterbildung

  • Theorie und Praxis der Wickel und Kompressen, Wirkungsweise, Indikationen und Kontraindikationen, Wickelzusätze, rechtliche Aspekte, praktische Übungen
  • Theorie, Botanik (Pflanzenfamilien) und Praxis von für die Pflege wichtiger Heilpflanzen, Anwendungsformen, Zubereitungen von Mazeraten, Tees und Tinkturen, Indikationen und Kontraindikationen, Wirkungen und Nebenwirkungen, Dosierung
  • Theorie und Praxis naturheilkundlicher Verfahren, Organfunktionen und deren Wechselwirkung;  Auseinandersetzung mit Gewürzen, Obst, Gemüse und Heilpflanzen als wichtige Aspekte in der Gesundheitsförderung; naturheilkundliche Erste Hilfe;
  • Theorie und Praxis der Aromapflege, ätherische Öle (Qualitätskriterien, Gewinnungsverfahren, Chemie der Inhaltstoffgruppen), Anwendung der Öle bei Personen aller Altersgruppen (Waschungen, Bäder, Raumbeduftung, Kompressen, Hautpflege) praktische Übungen, Indikationen und Kontraindikationen, Wirkungen und Nebenwirkungen, Dosierungen
  • Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Apothekergesetz, Kosmetikverordnung, Ärztegesetz und andere zur Anwendung komplementärer Pflegemethoden erforderliche gesetzliche Bestimmungen
  • Beratungssettings in der Pflege, Theorien zur Gesundheitsberatung und -bildung, zentrale Kommunikationsmodelle
  • Leitlinien und Standards für die Anwendung der komplementären Pflege in der beruflichen Praxis
  • Einführung in das Arbeiten mit wissenschaftlichen Texten und Studien. Erstellung eines eigenen Textes zu einem Fallbeispiel aus der beruflichen Praxis der TeilnehmerInnen. Entwickeln einer Fragestellung und einer Pflegeplanung im Sinne komplementärer Pflegemethoden.