Patientenzentrierte, ressourcenorientierte Kommunikation (Fortbildung § 63 GuKG)

170105 | Fortbildung Kommunikationstechniken in der Pflege 


Termine 2018

Modul I: April 2018
Modul II: Mai 2018
Modul III: Juni 2018
Modul IV: September 2018

 

jeweils Freitag und Samstag, 09.00-17.00 Uhr

(Mindestteilnehmerzahl 10)

 

Kosten:

€ 1.800,00 (inkl. 20% MwSt.)

 

 

In den Kosten der Fortbildung sind enthalten: Pausengetränke vormittag/nachmittag und Unterlagen

 

 

Bei einer Anmeldung bis 31.12.2018 bieten wir Ihnen die Fortbildung zum ermäßigten Preis von € 1.650,00 (inkl. 20% MwSt.) an.

 

 

Teilzahlungen können individuell vereinbart werden (z.B. 4x 450 fällig jeweils 2 Wochen vor dem jeweiligen Modul).

 

 

Veranstaltungsort:        

PflegeminusSchmerz, 4360 Grein, Sonnenplatz 2

Patientenzentrierte, ressourcenorientierte Kommunikation - Anwendung im Pflegealltag

Kommunikationstechniken mit Schwerpunkt Hypnose, VAKOG, Induktion, Suggestion, Imagination

 

      sind eine, durch intensives Üben, leicht erlernbare und kostengünstige Technik

      sparen Zeit und Ressourcen des Pflege-personals, da PatientInnen/BewohnerInnen/ KlientInnen aktiv beitragen, dass Pflege-handlungen gezielter und rascher durch-geführt werden können

      sind in nahezu jeder emotionalen Situation, die sich im Pflegealltag mit PatientInnen/ BewohnerInnen/KlientInnen ergeben können, anwendbar

      aktivieren die eigenen Ressourcen und unterstützt die Selbstheilungskräfte

      wirken sich besonders in Streßsituationen (z.B. Unfallort, Schockraum, Geburt, präoperativ, bei Erhalt schwerwiegender Diagnosen, etc.) beruhigend aus

      haben ein relativ breites Anwendungs-spektrum in der Pflege und in der Medizin, genauso wie im Alltag

 

 

Dadurch wird eine förderliche Kommunikation ermöglicht, Heilung unterstützt und Gesundheit erhalten.


Ziele der Fortbildung

  • Im Rahmen der Durchführung von medizinisch-therapeutischen Maßnahmen wird konkret auf hilfreiche suggestive Elemente in der Kommunikation geachtet
  • sensibel sein für die zuverlässige empathische Begleitung bei der Anwendung von Gesprächstechniken unter Einbeziehung nonverbaler Signale
  • Die Gesprächsführung zeigt eine ruhige, sinnnahe, bildhafte Sprache, die den Fokus vermehrt auf gute Gefühle und positive Veränderungen richtet, um das Befinden unmittelbar zu verbessern
  • Anwenden von verbalen und nonverbalen Kommunikationstechniken für die Induktion und Steuerung von Trancen und hypnotischen Zuständen, um die medizinischen Maßnahmen wie z.B. bei Stress, Angst und Schmerzen zu unterstützen

                      

Hypnotische Kommunikation ist für HelferInnen im medizinischen Kontext hilfreich…

  • im Schockraum (z.B. UnfallpatientInnen)
  • in der Onkologie, u. a. wenn PatientInnen über die Krebsdiagnose aufgeklärt werden
  • in der Langzeitpflege (Pflegeheim, Sozialwohnzentren)
  • in der Betreuung von Angehörigen
  • in der Geburtshilfe
  • in der Palliative Care und Hospizarbeit
  • bei Schmerzzuständen
  • zur Operationsvorbereitung (Angst, Stress, Schlafstörungen)
  • psychosoziale Krisen
  • bei erlebter Gewalt (z.B. Angriffe, Androhung von Waffengewalt, Verfolgung, Vergewaltigung, etc.)

Inhalt der Fortbildung

  • Definition Hypnose, hypnotische Kommunikation und Trance
  • Suggestionen, Suggestibilität
  • Sinneskanäle (VAKOG)
  • Phänomene der Trance
  • Was ist Tranceinduktion? Elemente der Tranceinduktion
  • Induktionstechniken
  • Phänomenologie der Sprache, Sprachmuster und Körpersprache
  • Ansatz nach Milton Erickson
  • Elemente der Kommunikation
  • Indikationen/Kontraindikationen
  • Showhypnose
  • Ethische Richtlinien
  • Kommunikationsmuster
  • Krisenintervention
  • Metaposition
  • Trancevertiefung. Selbsthypnose, Dehypnose
  • Kinderhypnose
  • NLP
  • Induktionserleichterung
  • Metaphern
  • Wie erkenne ich mich selbst, bzw. meine Welt
  • üben, üben, üben